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Celio Parkmassaker

29.02.04

Mit dem Celio-Parkmassaker fanden die Parmassaker-Saison 03/04 und der Grand Prix de Luxe ihren krönenden Abschluss an diesem sensationellen Schaltjahr-Sonntag, dem 29. Februar '04. Rein mathematisch müssten wir die Parkmassaker-Serie bis 2032 weiterführen, um wieder die Möglichkeit zu haben, den Saisonabschluss an einem Schaltjahrestag zu zelebrieren, da erst dann der 29. Februar wieder auf einen Sonntag fällt. Sehr wahrscheinlich werden dann leider einige von uns nicht mehr ganz so frisch sein aber man weiss ja nie, was die Zukunft noch so bringt...

Nach den üblichen Formalitäten begaben sich die Teilnehmer so wie viele Schaulustige auf den Kurs, der dann auch gleich begutachtet wurde um den Start so wenig wie möglich zu verzögern, da es grausam kalt war und man kaum mehr die Zehen in den Schuhen spürte.

Die Strecke bestand aus einem rutschigen Singletrail-Rollercoaster durch eine kleine Hügelkombination, führte dann in einer kurzen aber rasanten Abfahrt über einen matschigen Spielplatz, danach über eine teilweise zugeschneite Wiese und darauf auf eine Hochgeschwindigkeits-Kiespiste mit Überholmöglichkeiten um zwei Ecken, worauf wieder der Einstieg in den Singletrail folgte. Ein kurzer aber durchaus anspruchsvoller Rundkurs mit viel Rhythmuswechsel und einigen Schikanen.

Nach einem impulsiven Le-Mans-Start, bei dem die zu Fuss zurückzulegende Strecke etwa drei mal so lang war wie üblich (auf ausdrücklichen Wunsch von Simon Gerber), fand jeder auf Anhieb sein Fahrrad und machte sich auf den Weg in Richtung Ruhm und Ehre. Sergio Gerosa (Baujahr '55) zeigte wieder ein mal den jungen Schnaufern wie man sich mit Geschick und Erfahrung im Pulk behauptet, während Christoph Haag auf seinem Singlespeed-Quervelo den Anforderungen in der Hügelkette nicht gewachsen zu sein schien und gleich in der ersten Runde ausschied. Drei Runden später traf es dann leider auch Simon Gerber mit einem Durchschlag, was aber seine gute Laune kein bisschen zu trüben vermochte.

In den vorderen Positionen schien Patrick Wettsteins Taktik aufzugehen (Achtung, Fertig, Vollgas!); er vermochte seine Kontrahenten mit jeder Runde etwas mehr zu distanzieren während dessen sich die Verfolger gegenseitig verbittert konkurrierten. So gelang es Michael Brönnimann erst in der 8. Runde zu Adrian Brennwald aufzuschliessen, der zu diesem Zeitpunkt noch Zweiter war, um ihn schliesslich in einem waghalsigen Manöver zu überholen. Hartnäckig verfolgt von Jürg Fuhrimann, der sich auf seinem Quervelo mit Biss und Elan behauptete, kam die Spitze folgendermassen ins Ziel: Als Erster Patrick "Pretty-Boy" Wettstein, als Zweiter Michael "Designer" Brönnimann und auf dem dritten Platz Adrian "Iron-Man" Brennwald. Ein grosses Kompliment auch an Jürg "Fury" Fuhrimann, der wieder mal als erster Quervelo-Fahrer die Ziellinie passierte.

Daraus ergeben sich im Gesamtklassement des PM-GPDL folgende Platzierungen: Erster ist mit 670 Punkten (3x Gold, 1x Bronze) Patrick Wettstein, der einen Gutschein für zwei Personen für einen Brunch im Café Schober und einen Besuch im Hamam gewonnen hat (viel Spass mit Isabelle), gesponsert von Praeser.ch. Auf Platz zwei befindet sich mit 590 Punkten (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze) Adrian Brennwald und auf dem dritten Platz mit 480 Punkten (1x Bronze) Jürg Fuhrimann (nächste Saison gibt's auch Blumen und Blondinen, versprochen).

An dieser Stelle muss man auch auf die Leistungen von Reto Leupp (1x Silber, 1x Bronze) und Michael Brönnimann (2x Silber) verweisen, die mit ihren sporadischen Auftritten doch die Aufmerksamkeit der Rennleitung auf sich gezogen haben und ernstzunehmende Herausforderer sind, sofern sie nächste Saison etwas mehr Präsenz signalisieren.

Ebenso möchten wir noch mal ausdrücklich allen Sponsoren, Teilnehmern und Helfern ein riesengrosses Dankeschön aussprechen, denn ohne sie hätten die Parkmassaker nicht ein fester Bestandteil der Zürcher Velo-Kultur werden können. Wir freuen uns über den grossen Erfolg und erwarten gespannt die PM-Saison 04/05. Bis dann wünschen wir allen einen wunderschönen, unfallfreien Sommer und einen erfolgreichen Pizzacup.

Die Parkmassaker-Kru