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Central Parkmassaker

30.11.03

Aufgrund des begeisterten Echos im letzten Frühling haben wir uns dazu entschlossen, diese Saison die Parkmassaker als vierteilige Serie auszutragen, dem Parkmassaker Grand Prix de Luxe. Zum Auftakt fand das Central-Parkmassaker bei angenehmer Witterung im Herzen Zürichs statt.

Die Teilnehmerzahl belief sich diesmal auf erfreuliche 24 und nach der Begrüssung sowie dem obligaten Begutachten der Velos wurde der Rundkurs unter Anführung der "Entenmutter" Michalis abgeschritten. Trotz der ersten Hektik nach dem Start hatten bald alle das richtige Velo in der Hand und preschten los. Der Rundkurs war mit Kies, Erde, Wiese, Teer und nassen Blättern sehr anspruchsvoll, trotzdem gelang es Patrick Wettstein bereits in der zweiten Runde, sich deutlich vom Feld abzusetzen. In der fünften Runde schaffte er es dann auch tatsächlich, zum Feld aufzuschliessen und die ersten Fahrer zu überrunden, während in den hinteren Positionen weiterhin heftig gedrängelt wurde. Am Runden- Checkpoint hatte Raffi alle Hände voll zu tun, um den Überblick nicht zu verlieren und alle überrundeten Fahrer aus dem Feld zu nehmen. Während dessen dokumentierten Markus, Chrigel und Christoph das Geschehen, das auch von einigen Zaungästen fasziniert verfolgt wurde. Patrick konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel retten, hart gefolgt von Adrian Brennwald und Jürg Fuhrimann, die dann auch mit ihm die Podiumsplätze belegten.

Die ganze Rundfahrt ging ohne einen Kratzer über die Bühne, so dass auch unsere Sanitäterin Cécile entspannt das rege Treiben geniessen konnte. Dann stand dem vorweihnachtlichen Glühweintrinken, von Transa gesponsort und von Sparty ausgeschenkt, nichts mehr im Wege. Dazu gab es zur Freude Aller Gebäck und Patisserie von der Bäckerei Jung. Als kurzes Intermezzo bekamen wir noch Besuch von zwei Ordnungshütern, die durch einen besorgten Anwohner herbeigerufen worden waren. Nachdem diese sich davon überzeugt hatten, dass alles rechtens war, wurde zur Siegerehrung und zur Preisverleihung geschritten. Patrick wählte das Trikot aus dem Backyard, Adrian entschied sich für den Helm aus dem Wheelhouse und Jürg hielt etwas ratlos die DH-Schutzbleche von der Velobörse in den Händen. Den Frauenpreis von Indian Summer konnten wir dieses mal leider nicht verleihen, da sich Corinne Leupp lediglich zum Zuschauen entschlossen hatte.

Ein besonderes Kompliment muss man an dieser Stelle den jüngsten und ältesten Teilnehmern aussprechen. Mit den Jahrgängen '87 Billy Bühler und Sandro Gähler und mit '54 und '55 Marc Locatelli und Sergio Gerosa. Sergio hat mit Biss, Taktik und viel Erfahrung gezeigt, dass man keine zwanzig mehr sein muss, um aktiv vorne mitzumischen.

Das Parkmassaker-Komitee, ergänzt durch Cécile, 1. Hilfe- Ärztin und Webmistress, möchte an dieser Stelle noch einmal allen Teilnehmern danken, dass sie uns mit ihrer Begeisterung anspornen, weitere Parkmassaker zu organisieren. Einen besonderen Dank auch an Res für die treffende Illustration. Wir hoffen, euch alle beim nächsten Mal wieder zu sehen und wünschen bis dahin eine gute und sturzfreie Zeit.

Die Parkmassaker-Kru